
Der Europakongress der Grünen Akademie und der Grünen Bildungswerkstatt
21. bis 23. November 2008 in Graz
„Liebe Europäerinnen, liebe Europäer“ war des öfteren zuhören auf diesem Kongress, deren Veranstalterinnen sich vorgenommen haben, mit den TeilnehmerInnen drei Tage lang über Identitäten, Krisen aber auch Hoffnungen im europäischen Kontext zu diskutieren.
Im Mittelpunkt stand natürlich die aktuelle Wirtschaftskrise mit seinen vielfältigen Auswirkungen. Anschaulich dargestellt wurden von Brigitte Unger dabei die tiefliegenden Ursachen der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise, sie skizzierte aber auch mögliche Auswege aus dieser Krise. Genauso intensiv diskutiert wie die aktuellen Wirtschaftsentwicklungen wurden grundlegende Fragen rund um die Grundwerte der Europäischen Union und welche Gefahren gegenwärtig für die Demokratien bestehen. Welche sozialen Auswirkungen der Klimawandel auf Europa haben wird und welche Perspektiven sich daraus ergeben war Thema am dritten Tag. Abgerundet wurde der Kongress durch einen Europäischen Abend mit Musik und politischen Tischreden von Gästen aus zahlreichen Ländern Europas.
Während dieser drei Tage war Europa spürbar. Gemeint ist dabei nicht nur das Europa der 26, sondern das Europa der mehr als 40 Länder. Zu spüren war dabei die Hoffnungen der jüngeren und älteren TeilnehmerInnen aus dem ehemaligen Jugoslawien, die sich durch die stärkere Integration in die Europäische Union vor allem politische und wirtschaftliche Stabilität erwarten. Auch äußerten sie immer wieder ihr Unbehagen, in der EU als BürgerInnen zweiter Klasse behandelt zu werden. (Stichwort Einreisebeschränkungen und -schikanen).
An der Dokumentation des Kongresses wird zurzeit noch gearbeitet. Geplant ist eine ausführliche inhaltliche Aufbereitung der Ergebnisse in Form von Texten und Materialien, die in Kürze auf diesen Seiten zu lesen sind sowie eine Aufbereitung der Veranstaltung in Form von MP3-Files und Kurzvideos. Fertig gestellt ist bereits die Bildergalerie, fotografiert von Marco Vanek

Die „Ode An die Freude“ liegt dem letzten Satz der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven zugrunde. Die Absicht, Friedrich Schillers Hymne zu vertonen, begleitete Beethoven fast sein gesamtes Leben. Beethoven verwendete die komplette 1. und 3. Strophe, sowie einige Teile der 2. und 4. Strophe. Seit 1972 ist die Melodie offizielle Hymne des Europarats. Auf Bitte des Europarates arrangierte Herbert von Karajan drei Instrumentalversionen für Klavier, Blasinstrumente und Orchester. Seine Instrumentalversion ist seit 1985 die offizielle Hymne der Europäischen Union:
http://de.youtube.com/watch?v=5YRATI__jKU&feature=related
Europa ist eine Friedensidee – Unvergesslich, John Lennon:
http://de.youtube.com/watch?v=jEOkxRLzBf0
Für Patriotinnen und Patrioten und andere: