"BEAM 21" - Fit für kommunalen Klimaschutz?

Vor dem Hintergrund der globalen Klima- und Wirtschaftskrise und der Rolle, die Energie für die Wirtschaft der Europäischen Staaten spielt, ...

 

Vor dem Hintergrund der globalen Klima- und Wirtschaftskrise und der Rolle, die Energie für die Wirtschaft der Europäischen Staaten spielt, ist die Frage von Energieeinsparungen und intelligenter Energienutzung die entscheidende Frage für die Erreichung der Europäischen Klimaziele. Gemeinden gehören zu den wichtigsten AkteurInnen, wenn es darum geht, Treibhausgase zu reduzieren.

Aus diesem Grunde führt die Grüne Bildungswerkstatt Österreich gerade in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg und Partnern aus Deutschland und Europa das Projekt „BEAM 21 - Kompetenzen für kommunalen Klimaschutz“ durch. Dabei handelt es sich um ein Fortbildungsprogramm, das auf dem Prinzip des „blended e-learning“ aufbaut. Gemeinsam mit ausgewählten Gemeinden werden dabei Kompetenzen für kommunalen Klimaschutz und intelligentes Energiemanagement erarbeitet. Das Angebot ist an die unterschiedlichen Bedürfnisse von VerwaltungsmitarbeiterInnen und PolitikerInnen angepasst, auf die spezifische Situation in den teilnehmenden Gemeinden wird bei der Aufbereitung der Lerninhalte Rücksicht genommen.


Die Fortbildung im Überblick:

  • Selbstgesteuertes, betreutes Online-Lernen und Präsenzseminare
  • Zu den Themen kommunaler Klimaschutz und intelligente lokale Energieplanung
  • Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung einerseits
  • Für Gemeindepolitikerinnen und -politiker andererseits
    (getrennte Seminargruppen für Politik und Verwaltung)
  • Beginn: Frühjahr 2011, Dauer: ca. 5-6 Monate
  • Zeitaufwand: je 5 Präsenzseminare á 4-6 Std. und begleitende Online-Module


Welche Themen werden behandelt?

  • Klimawandel und lokale Klimawirkungen  
  • Nachhaltige lokale Energieversorgung
  • Grüne Ausschreibungs- und Vergabeverfahren
  • Intelligente Flächen- und B-Pläne
  • Lokale Energieaktionspläne
  • ..und vieles mehr, was Gemeinden für den Klimaschutz tun können


Was kostet die Fortbildung?
Die Pilotphase des Projektes wird von der Europäischen Union gefördert. In dieser Phase werden in jedem beteiligten Land, Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 5 - 10 Gemeinden geschult und in die Entwicklungsphase der Fortbildung als BeraterInnen einbezogen. Für die ersten 5 - 10 Gemeinden ist das Angebot daher kostenfrei.

Wie läuft die Fortbildung methodisch ab?
Methodisch werden selbst gesteuertes, betreutes Online-Lernen und ergänzende Präsenzseminare vor Ort kombiniert. Es gibt insgesamt 5 Lernmodule. Auf der digitalen Lernplattform Moodle werden dafür online Lernmaterialen zur Verfügung stehen, TutorInnen begleiten das Lernen. Eingebaute Selbsttestmechanismen und kleine Fallstudien am Ende jedes Moduls, ermöglichen sowohl direkte wie auch externe Rückmeldung zum Lernerfolg. Das Online- Lernen erfolgt selbstgesteuert. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ist in der Zeiteinteilung flexibel.

Begleitend findet zu jedem der 5 Lernmodule jeweils ein Präsenzseminar statt, in denen das Wissen und die Fähigkeiten vertieft werden und die Möglichkeit zum direkten Austausch zwischen den Lernenden besteht. Für MitarbeiterInnen von Gemeinden werden diese Seminare als Tagesseminare angeboten, während für GemeindepolitikerInnen die Seminare außerhalb der regulären Arbeitszeit stattfinden werden. Sofern möglich werden die Präsenzseminare vor Ort oder in der Nähe der Gemeinde abgehalten.

Wer steht hinter der Fortbildung?
Die Fortbildung wird im Rahmen des Projektes „BEAM_21 – Blended capacity-building on sustainable energy measures and action plans for European municipalities“ erarbeitet und durchgeführt, welches von der EU im Rahmen des Programms „Intelligent Energy – Europe (IEE)“ gefördert und von der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg koordiniert wird. Zu den ProjektpartnerInnen gehören Energieagenturen, Umwelt- und EnergieberaterInnen, Umweltorganisationen und Bildungseinrichtungen aus 9 Ländern Europas. Die Fortbildung wird in 9 Sprachen zur Verfügung stehen. Für jedes Land gibt es individuelle Anpassungen, um die Bildungsinhalte für die Lernenden möglichst passgenau und anwendungsorientiert bereit zu stellen.  

Für mehr Informationen besuchen sie bitte die Projekt-Webseite (www.beam21.eu) oder wenden Sie sich direkt an uns: beam21(at)gbw.at.

 

Die alleinige Verantwortung für den Inhalt dieser Webseite liegt bei den AutorInnen. Sie gibt nicht unbedingt die Meinung der Europäischen Union wieder. Die Europäische Kommission übernimmt keine Verantwortung für jegliche Verwendung der darin enthaltenen Informationen.

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