Österreichs Beitrag zu 100% erneuerbare Energien für Europa?
Mit den Nationalen Aktionsplänen für erneuerbare Energien beschreiben 27 EU-Mitgliedsstaaten ihre jeweils individuellen Wege zum gemeinsamen Ziel, 20% des Gesamtenergieverbrauchs im Jahr 2020 aus erneuerbaren Energien zu decken. Der Anteil Österreichs am gesamteuropäischen Ziel liegt dabei aufgrund der geografischen Bedingungen etwas höher als der angestrebte Durchschnitt. Bei genauerem Hinsehen stellt man aber schnell fest, dass selbst dieser Anteil noch weit unter den Möglichkeiten liegt. Wie genau der vorgegebene Anteil erreicht werden soll, musste die Bundesregierung Ende Juni 2010 an die Europäische Kommission melden. Doch welches Potential steckt wirklich in Österreich? Und wie könnte durch regionale und europäische Kooperation sogar noch mehr erreicht werden?
Im Rahmen eines Projekts der Green European Foundation mit der Heinrich Böll
Stiftung und der Grünen Bildungswerkstatt sowie weiteren grünen politischen
Stiftungen und der finanziellen Unterstützung des Europäischen Parlaments,
wurden die Nationalen Aktionspläne in einer Reihe von EU-Mitgliedsstaaten
durch ExpertInnen auf diese Fragestellungen hin analysiert.
Die Ergebnisse für Österreich wurden am 27.10.2010 im Rahmen einer Podiumsdiskussion in Wien vorgestellt. Vor dem Hintergrund einer klimaschonenden Energiezukunft für Europa wollen wir damit eine kritische Analyse der österreichischen Energiestrategie zur Diskussion stellen.
Die österreichische Studie steht hier zum download bereit.
Auf Basis der einzelnen Länderstudien wurde weiters eine Gesamtanalyse erstellt, welche die bei der Europäischen Kommission eingelangten Nationalen Aktionspläne analysiert und dem Entwicklungspotential der europäischen Klimapolitik nachgeht.
Diese Zusammenschau der einzelnen Länderanalysen (engl.) finden Sie hier.
Sie können die Gesamt-Publikation (engl.) auch über das GBW-Büro bestellen.

