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Grüne Industrien für Europa

Ein europaweites Projekt lotet die Potentiale einer ökologischen und sozialen Industrieentwicklung in Europa aus.

Das Projekt der Green European Foundation (GEF) mit Unterstützung der Grünen Bildungswerkstatt und der belgischen Stiftung Oikos organisiert zusammen mit weiteren fünf europäischen Stiftungen (s.u.) einen europaweiten Dialog über Reindustrialisierung aus grüner Perspektive. Es greift damit die europäische Debatte, wie sie im Green European Journal dokumentiert ist, auf. Grüne Industrialisierung findet demnach wesentlich im Spannungsfeld lokaler Einbettung und Weltmarktintegration statt.

Den Auftakt der Veranstaltungsreihe machte eine öffentliche Konferenz in Wien am Freitag, den 5. September 2014

Um was geht’s?

Europa hat in den letzten Jahrzehnten viele wichtige Industriezweige verloren. Fabriken wie die Waldviertler Schuhfabrik, und die erfolgreiche Positionierung des Modelabels „Göttin des Glücks“ sind zunehmend Ausnahmen. Arbeitsplätze gehen verloren, schmutzige Industrien produzieren nun in anderen Weltregionen.

Doch es braucht grüne Industrien für ein sozialökologisches Zivilisationsmodell, das lange Transportwege vermeidet und Abhängigkeiten reduziert, das zukunftsfähig ist, ohne auszugrenzen und auszubeuten. Ein grundlegender Wandel unserer Arbeits- und Lebensweisen wird nur möglich mit einer ergrünten Industrie, die in Europa und für den europäischen Markt produziert.

Das GEF-Projekt „Sozialökologische Reindustrialisierung – zwischen lokalen und globalen Dynamiken“ („Socioecological Reindustrialisation – between local and global dynamics“) wagt sich deshalb an ein unter Grünen durchaus kontroverses Thema heran, nämlich das Spannungsverhältnis zwischen High-Tech-Ansätzen und angepassten Lösungen, die Frage von Großindustrie oder kleinen, regionalen Alternativen, die „von unten“ eine neue Wirtschaft bauen.

Das Ziel ist, Synergien zu finden, Initiativen, Projekte und Strategien zu identifizieren und zu entwickeln, wie High-Tech und Dezentralisierung; wie Wettbewerbsfähigkeit in kapitalistischer Konkurrenz mit der Förderung kooperativer und solidarischer Strukturen vereinbar werden.


Unsere PartnerInnen:

Heinrich Böll Stiftung Kroatien

EcoPolis Foundation Ungarn

Green Institute Griechenland

Fundació Nous Horitzons Spanien/Katalonien

Green Foundation Irland

RÜCKBLICK - KONFERENZ IN WIEN
SERIND-Konferenz: Gäste
  • Roland Stelzer

    Experte für innovative Computerwissenschaft und Mitgründer des 1. österreichischen FabLabs

  • Cloed P. Baumgartner

    Fashion Design & Up-cycling-Unternehmerin

  • Anna Meroni

    Expertin für Social Design und soziale Innovationen

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