Kann man/frau das „gute Leben“ konsumieren? Ist es in den Warenregalen unserer Supermärkte zu finden oder hängt es am Kleiderhaken einer Boutique, passend in Schnitt und Farbe? Wohl eher nicht.
Ein gutes Leben als Leitbild geglückter Lebensführung ist eine uralte Idee. In unserem Kulturkreis geht sie zumindest bis ins antike Griechenland zurück, wo ebendieses gute Leben von Philosophen durchaus unterschiedlich, aber in der Regel als ein maßvolles und gleichzeitig genießendes Leben verstanden wurde.
Heute ist die Glaubwürdigkeit der EU in ihren Grundfesten erschüttert. Doch fehlt der Wille, wirksame Maßnahmen zu setzen. Das vertieft soziale und nationale Spaltungen. Nicht nur der Euro, die europäische Integration ist gefährdet. Warum ist es so weit gekommen? Und was ist zu tun?
Wien liegt im Zentrum Europas. Wien war Jahrhunderte hindurch eine Stadt des Sich-Aufhaltens und Durchreisens, der Zu- und Abwanderung, eine Stadt der Begegnung. Aus dieser Vielfalt hat Wien immer wieder Kreativität und Energie geschöpft.
Die gegenwärtige große Krise kann der Anstoß für ein ökologisches und solidarisches Zivilisationsmodell sein, in dem ein gutes Leben für alle möglich ist. Dies erfordert einen Bruch mit den gegenwärtigen Formen zu arbeiten und zu leben und die Suche nach Alternativen, die sich am Gemeinwohl und an Nachhaltigkeit orientieren.
Im Angelibad, am Ufer der Alten Donau sitzend, scheint die Antwort einfach: Aufs Wasser schauen, nette Gesellschaft genießen, ein Buch lesen oder einfach die Wärme und das Licht aufsaugen.
Mit dem Thema „Reichtum gerecht verteilen“ eröffneten die Initiative Grüner SeniorInnen und die Grüne Bildungswerkstatt Wien ihre gemeinsame Bildungsreihe für 2010. Margit Appel, Politologin und Mitarbeiterin der Katholischen Sozialakademie Österreich, ergründete die Verbindung von Gerechtigkeit und Reichtum, während David Ellensohn, Grüner Stadtrat in Wien, mögliche politische Antworten auf die dringende Frage nach der Bekämpfung von Armut suchte.
Mehr dazu unter: http://www.gbw-wien.at/article582.htm
Das Leistungsprinzip ist ein wesentlicher Teil des modernen Kapitalismus und wird gesamtgesellschaftlich anerkannt. Leistung diene als Maßstab jeglichen Handelns. Das Leistungsprinzip übernehme deswegen auch die Funktion eines ideologischen Kitts zwischen den verschiedenen Schichten der Gesellschaft, so Kolm.
Mehr dazu unter: http://www.gbw-wien.at/article591.htm
Zwei Jahre lang wurde den BewohnerInnen eines Dorfes in Namibia ein bedingungsloses Grundeinkommen ausgezahlt. Die Ergebnisse dieses Pilotprojektes liefern interessante Aspekte für die Debatte über ein bedingungsloses Grundeinkommen – auch in den Ländern des Globalen Nordens.
Mehr dazu unter: http://www.gbw-wien.at/article589.htm