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Sonntag, 30. November 2025, 08:30 & Sonntag, 30. November 2025, 10:00

ACT NOW – Konferenz für soziale Kämpfe

Die Welt steckt in der Krise … und wir? Wir handeln! Bei ACT NOW 3 – der Konferenz für soziale Kämpfe diskutieren wir, wie gerechtes Arbeiten und Wohnen für alle möglich wird. Triff Aktivist:innen, Wissenschafter:innen und politisch Engagierte, die an echten Lösungen arbeiten.
Komm vorbei: Für Solidarität, Gerechtigkeit und Zukunft.

Hier geht es zum Livestream

Samstag: Programmübersicht

08:30–09:30 Anmeldung zu den Workshops
09:30–10:30 Begrüßung
10:30–12:30 Mehr arbeiten für weniger Wohlstand (Einstieg) – mit Lothar Galow-Bergemann
12:30–13:30 Mittagspause
13:30–15:30 Arbeitskampf und Klimaschutz (Workshop 1) – mit Julia Kaiser
13:30–15:30 How to care in a carefree world? (Workshop 2) – mit Verena Kettner
13:30–15:30 Arbeitszwang und Ressentiment (Workshop 3) – mit Moritz Keilholz und Jasper Ziegler
13:30–15:30 Schöne neue (Arbeits-)Welt? (Vortrag) – mit Katika Kühnreich
15:30–17:00 Austausch, Kennenlernen, Netzwerken
17:00–19:00 Arbeit, Allianzen, Aufbruch (Podium) – mit Emma Novy, Markus Koza, Vera Mair, Julia Kaiser und Clara Moder
19:00–20:00 Abendessen
20:00–24:00 Party

Sonntag: Programmübersicht

10:00–11:00 Anmeldung zu den Workshops
11:00–11:30 Begrüßung
11:30–13:30 Wohnen als soziale Infrastruktur (Einstieg) – mit Andrej Holm
13:30–14:30 Mittagspause
14:30–16:30 Gemeinsam für soziale Wärme (Workshop 1) – mit Rosalie Arendt
14:30–16:30 Der Wiener Wohnungsmarkt (Workshop 2) – mit Antonia Schneider
14:30–16:30 Gemeinschaftliche Wohnprojekte (Workshop 3) – mit David Dorfner
14:30–16:30 Zukunft Wohnen (Podium) – mit Georg Prack, Sarah Kumnig, Constance Weiser und Clara Schmidt
16:30–18:30 Austausch, Kennenlernen, Netzwerken
18:30–20:00 Kabarett: Alles super. Oder? Highlights aus wOHNMACHT und mehr! – von Markus Koschuh
20:00–20:30 Danksagung und Abschied | abgesagt
18:30–19:00 Danksagung
19:00–20:00 Band: Low Life Rich Kids | neu

Wir bieten an beiden Tagen Kinderbetreuung vor Ort an. Bei Interesse bitte kontaktiert uns vor der Konferenz unter info@gbw.at 

Jetzt anmelden!

Die Klimakrise verschärft sich, dein Zuhause ist zu teuer, die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer. Während autoritäre Kräfte weltweit davon profitieren und eine Wahl nach der anderen gewinnen, scheinen die fortschrittlichen Kräfte orientierungslos. Es fehlt an eigenen Erzählungen und Visionen, welche die Menschen überzeugen und dazu motivieren, für eine bessere Zukunft zu kämpfen.

ACT NOW – Konferenz für soziale Kämpfe soll sich dieser Leerstelle annehmen. Wir wollen die Grundlagen für eine neue progressive Politik legen, indem wir Fragen nach Gerechtigkeit, Solidarität und demokratischer Teilhabe neu stellen. Wir wollen diskutieren, wie eine Welt aussehen könnte, in der gutes Leben für alle möglich ist, und wie wir unsere Visionen in politische Praxis übersetzen können. Denn der Status Quo, der vor allem auf Ausgrenzung und Marktglauben setzt, ist nicht alternativlos! 
Der einzige Ausweg ist somit der Weg vorwärts! Statt sich auf bloße Abwehrkämpfe zu beschränken, müssen neue Ansätze gefunden werden, um Menschen zu begeistern und für eine bessere Gesellschaft zu kämpfen. Denn wer nicht fragt, wie wir leben wollen, überlässt anderen die Antwort auf diese entscheidende Frage. Um dieser Frage gemeinsam nachzugehen, versammelte die ACT NOW Konferenz Wissenschaftler:innen, Politiker:innen und Aktivist:innen zur offenen Diskussion über unsere/eine bessere Zukunft.

Komm zur ACT NOW!

Wir brauchen dich im Kampf für ein besseres Leben und auf der ACT NOW – Konferenz für soziale Kämpfe!

Das Programm

Samstag

Mehr arbeiten für weniger Wohlstand
Über die Zumutungen „unserer Wirtschaft“
Vortragender: Lothar Galow-Bergemann

Wir sollen mehr arbeiten, um unseren Wohlstand zu sichern. Aber trotz Mehrarbeit und Wirtschaftswachstum geht es vielen schlechter. Wohnen wird unbezahlbar. Lebenshaltungskosten steigen. Armut wächst. Soziales, Bildung und Gesundheit sind „zu teuer“. Klimaschutz wird sowieso vernachlässigt. Dass es den Jüngeren einmal schlechter gehen wird, ist ein offenes Geheimnis. Ein merkwürdiger „Wohlstand“ droht uns da.

Wir sollen mehr arbeiten für noch mehr überflüssige und schädliche Autos, Plastik im Meer und Finanzgebirge. Weil Konkurrenz statt Kooperation das Prinzip dieser Wirtschaft ist. Ihrem Ellenbogenegoismus entspringt auch die autoritär/faschistische Welle. An so eine Wirtschaft sollten wir uns nicht anpassen. Die Wirtschaft muss sich uns anpassen.

Lothar Galow-Bergemann lebt in Stuttgart und schreibt u.a. für Jungle World und Emma und Fritz

 

Arbeitskampf und Klimaschutz
Wie können soziale und ökologische Kämpfe produktiv verbunden werden?
Workshopleiterin: Julia Kaiser

Radikale sozial-ökologische Politik wirkt derzeit weit entfernt. Klimaschutz und der Erhalt von Arbeitsplätzen werden als Gegensätze dargestellt und erlebt. Öffentliche Mittel fließen in die Rüstung, statt in Bus und Bahn. Klimaproteste sind abgeebbt. Dieser Workshop stellt eine strategische Vision vor, um diese Schwäche zu überwinden: den Climate-Labour-Turn. Diese Vision will neue Gruppen und gesellschaftliche Bereiche für Klimapolitik zu gewinnen. Und sie will die Macht, die in Betrieben liegt, als Hebel nutzen.
Der Workshop besteht aus drei Teilen: Wir beginnen mit der Frage, welche Schwierigkeiten und Chancen in der Verbindung von Arbeits- und ökologischen Kämpfen liegen. Dann begeben wir uns auf eine globale Reise zu Bauarbeiter:innen, die die Vernichtung von Grünflächen bestreiken und Bus- und Bahnfahrer:innen und Klimaaktivist:innen, die mehr ÖPNV einfordern. Zuletzt diskutieren wir: Wo entstehen heute Kämpfe in der Arbeitswelt – und wie können sie zu ökologischen Klassenauseinandersetzungen werden?

Julia Kaiser promoviert und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Global and European Studies Institut der Universität Leipzig.

 

How to care in a carefree world?
Feministische Perspektiven auf Care-Arbeit und Alternativen
Workshopleiterin: Verena Kettner

Sorgearbeit: abgewertet, unterbezahlt, ausgebeutet und unsichtbar gemacht. Immer noch hauptsächlich von FLINTA* erledigt, im kommerziellen sowie im nichtkommerziellen Bereich. Oft migrantisiert. Nicht erst seit der Covid-19-Pandemie ist offensichtlich, wie relevant Sorgearbeit ist. Dennoch wird sie in der Gesellschaft kaum wertgeschätzt und strukturell ausgebeutet, was zu Ausgrenzung, Armut, Abhängigkeit und Erschöpfung vor allem bei FLINTA* führt.

In diesem Workshop gehen wir kurz der Definition von Sorgearbeit und ihrer Bedeutung für kapitalistische Gesellschaftssysteme nach, bevor wir uns aktuelle und auch historische Kämpfe rund um Sorgearbeit ansehen. Anhand dieser Beispiele und auch anhand einiger theoretischer Überlegungen von Feminist*innen arbeiten wir dann selbst an möglichen Alternativen, wie Sorgearbeit organisiert und gelebt werden könnte. Gemeinsam sammeln und teilen wir am Ende unsere Ideen, wie wir in unseren jeweiligen Umfeldern selbst ganz konkret im Bereich der Sorgekämpfe aktiv werden könnten.

Verena Kettner promoviert und arbeitet als Universitätsassistentin am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Wien.

 

Arbeitszwang und Ressentiment
Arbeit als Schlüssel zur Produktion sozialer Ausgrenzung
Workshopleiter: Moritz Keilholz und Jasper Ziegler

„Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.“ Darauf können sich Sozialdemokraten, Leninisten, Liberale, Konservative, Nazis und Geistliche einigen. Genauso wie heute, war diese Losung schon in biblischen Zeiten Ausdruck einer auf der Aneignung von Arbeit basierenden Gesellschaft. Doch auch wenn früher und heute Arbeit eine gesellschaftliche Notwendigkeit darstellt, gibt es einen wesentlichen Unterschied, der den Kapitalismus von früheren Gesellschaftsformationen abhebt: Arbeit wird als reiner Selbstzweck fetischisiert. Insofern hat das obenstehende Motto im Kapitalismus seine volle Entfaltung gefunden und ist ebenso absurd wie unhinterfragbar geworden.

Im Workshop setzen wir uns mit den Logiken hinter dem kapitalistischen Arbeitszwang auseinander und betrachten, wie er sexistische, rassistische, antisemitische und behindertenfeindliche Ressentiments hervorbringt. Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch mit euch!

Moritz Keilholz und Jasper Ziegler sind Mitglieder der Gesellschaft für kritische Bildung Österreich.

 

Schöne neue (Arbeits-) Welt?
„KI“, Digitalisierung und gesellschaftliche Machtverschiebungen
Vortragende: Katika Kühnreich

„Künstliche Intelligenz“ („KI“) ist der Modebegriffe der letzten Jahre: „KI“ macht alles leichter, „KI“ hat alle Lösungen, „KI“ wird uns retten.
Was sogenannte KI eigentlich ist, worin sie sich von menschlicher Intelligenz unterscheidet, wie sie uns wohin retten wird & ob wir als Gesellschaft dorthin wollen, ist hingegen selten Thema.

Der Vortrag legt die ideologischen Wurzeln von „KI“ frei & betrachtet vier weitere Bereiche: von ihr benötigte Ressourcen, mit ihr zusammenhängende Arbeitsbedingungen und wie sie die Arbeitswelt verändern kann sowie gesellschaftliche Auswirkungen & Verschiebungen von Macht, die sich durch diese Technologie ergeben.

Katika Kühnreich ist Politikwissenschaftlerin und Sinologin, sie forscht zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung.

 

Arbeit, Allianzen, Aufbruch
Arbeitskämpfe als Ankerpunkt progressiver Politik?
Am Podium: Emma Novy, Markus Koza, Vera Mair, Julia Kaiser
Moderation: Clara Moder

Um Arbeit wird gestritten – nicht nur in gewerkschaftlichen Verhandlungen zu Kollektivverträgen, sondern auch in politischen Diskussionen. Insbesondere die gesellschaftliche Linke hat wohl über kaum einen anderen Bereich so viel diskutiert wie über diesen. Entsprechend vielfältig sind die Perspektiven: Soll die Arbeitszeit verkürzt oder besser entlohnt werden? Ist Arbeit ein zu überwindendes Übel oder der gemeinsame Ausgangspunkt einer neuen politischen Praxis?
Diese Podiumsdiskussion geht der Frage nach, wie sich diese unterschiedlichen Zugänge zueinander verhalten und wie Arbeitskämpfe mit anderen Kämpfen – etwa für Klimagerechtigkeit, Feminismus oder Antirassismus – verbunden werden können. Kann Arbeit zum verbindenden Ankerpunkt einer neuen progressiven Politik werden, die ökologische Transformation und soziale Gerechtigkeit miteinander verbindet?

Emma Novy ist Sprecherin der Grünen Jugend Wien.

Markus Koza ist Abgeordneter zum Nationalrat und Sprecher für Arbeit, Soziales, Öffentlichen Dienst, Lehre und Senior:innen des Grünen Parlamentsklubs.

Vera Mair ist aktiv in der von Fridays for Future Austria und vida gegründeten Initiative Wir Fahren Gemeinsam.

Julia Kaiser promoviert und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Global and European Studies Institut der Universität Leipzig.

Clara Moder ist Co-Programmdirektorin von FREDA – Die Grüne Zukunftsakademie.

 

Sonntag – Programmübersicht

Wohnen als Soziale Infrastruktur
Strategien für eine sozial gerechte Wohnversorgung
Vortragender: Andrej Holm

Das systematische Versagen der Marktmechanisem bei der sozialen Wohnversorgung lösen regelmäßig Suchbewegungen nach Alternativen aus. Die Geschichte der Wohnungspolitik in Europa ist eine Geschichte der wechselhaften Interventionen des Staates in das Wohnungswesen. Neben technokratischen und reformistischen Ansätzen der Wohnungspolitik gab es in einigen Ländern auch transformative Ansätze, die darauf zielten, die Organisation des Wohnens grundsätzlich von den Marktlogiken zu entkoppeln. Die Erfahrungen des Gemeindebaus im Roten Wien waren historisch keine Ausnahme und Beispiele aus Westeuropa und Skandinavien  sowie den Ländern des Realsozialismus zeigen, dass es auch in anderen Ländern kommunale Wohnungsbauprogramme gab, die eine soziale Wohnversorgung priorisierten. Ziel des Vortrags ist es, aus diesen vergessenen Utopien die Überzeugungen, Mechanismen und Instrumente zu destillieren, die auch für eine transformative Wohnungspolitik im 21.Jahrhundert Orientierung bieten können.

Andrej Holm ist promovierter Sozialwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität zu Berlin.


Gemeinsam für soziale Wärme
Strategien für bezahlbares Wohnen und Klimagerechtigkeit
Workshopleiterin: Rosalie Arendt

Wie verbinden wir bezahlbares Wohnen mit Klimagerechtigkeit? Der Workshop startet mit einer 30-minütigen Analyse der zentralen Konflikte: Warum werden soziale und ökologische Ziele bei Sanierungen gegeneinander ausgespielt? Und wer profitiert eigentlich von dieser Spaltung?
Danach wird es konkret: Wir schauen, wer im Raum ist – welche Initiativen, Erfahrungen und Energie bereits vorhanden sind. Ausgehend von dieser Bestandsaufnahme entwickeln wir nächste Schritte. Als Inspiration dienen uns die Erfahrungen der Berliner Initiative „AG Klimagerecht Enteignen“ (aus „Deutsche Wohnen & Co enteignen“) und die Strategien der Kampagne „Soziale Wärmewende jetzt“. Beide zeigen, wie man breite Bündnisse schmiedet und wirksamen Druck aufbaut.
Gemeinsam erarbeiten wir, wie wir in Wien und Österreich vom Wissen zum Handeln kommen – durch Vernetzung, gemeinsame Aktionen und solidarische Strategien.

Rosalie Arendt ist promovierte Ingenieurwissenschaftlerin und Assistenzprofessorin an der Universität Twente.


Der Wiener Wohnungsmarkt
Zwischen sozialem Anspruch und Marktlogiken
Workshopleiterin: Antonia Schneider

Wien gilt international als Musterbeispiel für leistbares Wohnen, doch auch hier verschärfen sich auf dem Wohnungsmarkt soziale Gegensätze. Neubauten richten sich häufig nur an die einkommensstärksten Gruppen und werden vielfach auch als Anlageobjekte vermarktet, während geförderter Wohnbau nur noch in bestimmten Stadtteilen möglich ist. Zudem steigen die Preise, wodurch auch Bestandswohnungen und -gebiete unter Druck geraten.
Der Workshop beleuchtet aktuelle Entwicklungen in Wien: Wo wird gebaut, wer profitiert und was bedeutet das für soziale Durchmischung, Verdrängung und städtische Gerechtigkeit? Nach einem Input zu empirischen Befunden aus der Stadtforschung diskutieren wir gemeinsam Erfahrungen, Wahrnehmungen und Handlungsmöglichkeiten.

Antonia Schneider ist Universitäts- und Forschungsassistentin am Institut für Raumplanung der Technischen Universität Wien.


Gemeinschaftliche Wohnprojekte
Transformationspotenzial im ländlichen Raum und darüber hinaus
Workshopleiter: David Dorfner

Transformationspotenzial gemeinschaftlicher Wohnprojekte (im ländlichen Raum)

Gemeinschaftliche Wohnprojekte bieten durch ihre Eigentums- und Organisationsformen die Chance, langfristig bezahlbaren Wohnraum zu sichern. Doch in der Selbstverwaltung steckt noch viel mehr Potenzial! Am Beispiel des Wohnprojekts Wohnstrudel betrachten wir das habiTAT- bzw. Mietshäuser-Syndikats-Modell und gehen darüber hinaus der Frage nach, wie gemeinschaftliche Wohnprojekte eine gesellschaftspolitische Transformation vorantreiben können. Sie dienen als Keimzelle für Sharing-Konzepte, Räume sozialer Begegnung und den Aufbau resilienter Strukturen. Der Wohnstrudel bedient sich erprobter Methoden für gelingende Gemeinschaftsprozesse und strebt den aktiven Austausch mit der lokalen Politik und Bevölkerung im ländlichen Raum an.

David Dorfner ist Gründungsmitglied des Wohnstrudels und beruflich im Bereich Regionalentwicklung, Energie- und Mobilitätswende sowie der Gründung und dem Betrieb von Energiegemeinschaften tätig.


Zukunft Wohnen
Möglichkeiten und Grenzen progressiver Ansätze in der Wohnpolitik
Am Podium: Georg Prack, Sarah Kumnig, Constance Weiser
Moderation: Clara Schmidt

Um eine Antwort auf die anhaltende Wohnkrise zu finden, kann ein progressives Politikprojekt auf eine breite Vielfalt von Ansätzen und Erfahrungen zurückgreifen: vom sozialen Wohnbau über Besetzungspraktiken bis hin zu gemeinschaftlichen Bau- und Wohnprojekten. Dabei stellt sich die zentrale Frage, welche dieser Ansätze tatsächlich wirksam sind und unter welchen Bedingungen sie zu einer nachhaltigen und gerechten Wohnpolitik beitragen können.

Die Diskussion nimmt die Möglichkeiten und Grenzen progressiver Ansätze in der Wohnpolitik in den Blick und fragt, wie sozial gerechtes und ökologisches Wohnen heute realisiert werden kann und welche Perspektiven sich daraus für eine breitere gesellschaftliche Veränderung ergeben.

Georg Prack ist Abgeordneter zum Wiener Landtag und Gemeinderat, er ist Sprecher für Wohnen und Klubobmann des Grünen Rathausklubs.

Sarah Kumnig ist Sozialwissenschaftlerin im Forschungsbereich Soziologie der Technischen Universität Wien.

Constance Weiser ist Sprecherin der Initiative Gemeinsam Bauen & Wohnen.

Clara Schmidt ist Mitglied der Grünen Jugend studiert Raumplanung an der ETH Zürich.


Alles super. Oder?
Higlights aus wOHNMACHT und mehr!
Kabarettist: Markus Koschuh

Sein Kabarettprogramm wOHNMACHT erhielt das Österreichische Kabarettstipendium, Presse und Publikum sind begeistert: Wenn der zweifache österreichische Poetry-Slam-Meister Markus Koschuh einmal loslegt, gibt es kein Halten mehr: Schonungslos zeigt er auf und schaut hin - und er schafft es, dass man sogar über die unfassbarsten Dinge noch herzhaft lachen kann. Für ACT NOW stellt Koschuh ein liebevolles Special seiner bisherigen Programme zusammen: Staunen und Lachen sind garantiert! www.markuskoschuh.at

Markus Koschuh ist Kabarettist und Autor.

Wo und wann?
Kulturhaus Brotfabrik
Absberggasse 27
Stiege 3
1100 Wien
So. 30.11. 08:30 Uhr bis 20:00 Uhr
So. 30.11. 10:00 Uhr bis 20:30 Uhr
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