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Antiziganismus bezeichnet Rassismus gegen als „Zigeuner_in“
fremdidentifizierte Personen, häufig Roma/Romnja und Sinti/Sintize. Antiziganistische Stereotypen sind weit verbreitet und teilweise sehr alt.
Heute durchziehen sie viele tagespolitische Debatten, rund um
Stadtpolitik, soziale Rechte und mehr. Antiziganismus wird häufig
nicht als rassistische Konstruktion erkannt, viele Menschen glauben,
etwas über Roma und Sinti und deren Lebensweisen zu wissen.
Der Workshop sensibilisiert für antiziganistische Stereotype, zeigt,
wie sie wirken und wie sie dekonstruiert werden können. Es wird
mit konkreten, realen Beispielen gearbeitet und geübt,
Antiziganismus gezielt entgegenzutreten. Darüber hinaus wird
Wissen zur Geschichte der Roma und Sinti sowie zu deren
Lebenssituationen in Österreich vermittelt.
Der Workshop ist eine Kooperation der Grünen Bildungswerkstatt
Österreich, der Grünen Bildungswerkstatt Minderheiten und des
Romano Centro.