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Mittwoch, 28. Januar 2026, 19:00 - 21:00

Das Paradox des staatlichen Gewaltschutzes

Möglichkeiten und Grenzen aus Perspektive feministischer Staatstheorie

2026 erschüttern schon zwei Femizide Österreich. Wie der Gewaltschutzexperte Albin Dearing betont, stellt männliche Gewalt gegen Frauen die „größte homogene Menge an Gewaltkriminalität“ und die „häufigste schwere Menschenrechtsverletzung“ dar. Trotzdem blieben der deutsche und österreichische Staat über Jahrzehnte weitgehend untätig, während Frauen aus allen Schichten Gewalt im privaten Nahraum erleben mussten. Erst in den 1990er bzw. 2000er Jahren griff der Staat mit Gewaltschutzgesetzen entschiedener ein und ermöglichte damit erstmals wirksamen Schutz vor männlicher Gewalt durch das staatliche Gewaltmonopol.

Im letzten Workshop unserer Jugendwerkstatt beschäftigen wir uns mit einem zentralen Widerspruch:

Wie kann ein männlich geprägter Staat gleichzeitig die Institution sein, die gegen männliche Gewalt vorgeht?

Mit Hilfe einer feministischen Theorie des Staates erarbeiten wir gemeinsam, welche Möglichkeiten der Staat für feministische Ziele bietet und wo seine männliche Struktur diese Ziele begrenzt. Wie hängen Geschlechterverhältnisse und staatliche Macht zusammen, und wie weit können feministische Anliegen durch den Staat verwirklicht werden?

Referent: Josef Rosengarten

Wir freuen uns auf euch!

 

Wo und wann?
GBW Wien
Margaretenstraße 120
(Gassenlokal)
1050 Wien
Mi. 28.01. 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
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Preis: kostenlos
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