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SUMMARY:Das Paradox des staatlichen Gewaltschutzes
DESCRIPTION:2026 erschüttern schon zwei Femizide Österreich. Wie der Gewalt
 schutzexperte Albin Dearing betont, stellt männliche Gewalt gegen Frauen di
 e „größte homogene Menge an Gewaltkriminalität“ und die „häufigste schwere 
 Menschenrechtsverletzung“ dar. Trotzdem blieben der deutsche und österreich
 ische Staat über Jahrzehnte weitgehend untätig, während Frauen aus allen Sc
 hichten Gewalt im privaten Nahraum erleben mussten. Erst in den 1990er bzw.
  2000er Jahren griff der Staat mit Gewaltschutzgesetzen entschiedener ein u
 nd ermöglichte damit erstmals wirksamen Schutz vor männlicher Gewalt durch 
 das staatliche Gewaltmonopol.\n\nIm letzten Workshop unserer Jugendwerkstat
 t beschäftigen wir uns mit einem zentralen Widerspruch:\n\nWie kann ein män
 nlich geprägter Staat gleichzeitig die Institution sein, die gegen männlich
 e Gewalt vorgeht?\n\nMit Hilfe einer feministischen Theorie des Staates era
 rbeiten wir gemeinsam, welche Möglichkeiten der Staat für feministische Zie
 le bietet und wo seine männliche Struktur diese Ziele begrenzt. Wie hängen 
 Geschlechterverhältnisse und staatliche Macht zusammen, und wie weit können
  feministische Anliegen durch den Staat verwirklicht werden?\n\nReferent: J
 osef Rosengarten\n\nWir freuen uns auf euch!\n\n\n\n
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