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SUMMARY:Inklusion am Limit?
DESCRIPTION:Was genau bedeutet eigentlich Ableismus? Mit welchen Barrieren,
  Diskriminierungen und Ausschlüssen sind Menschen mit Behinderungen in ihre
 m Alltag konfrontiert? Wie wirken sich die aktuellen Kürzungen auf Menschen
  mit Behinderungen aus? Und was braucht es für echte Inklusion und selbstbe
 stimmte Teilhabe?\n\nDie Konferenz „Inklusion am Limit?“ greift diese Frage
 n auf und bildet den Abschluss unserer Veranstaltungsreihe zu Behinderung, 
 Ableismus und Inklusion. Einen Tag lang bringen wir Expert:innen aus Wissen
 schaft, Selbstvertretung und Praxis zusammen, um gemeinsam kritisch darüber
  zu diskutieren, welchen Barrieren und Diskriminierungen Menschen mit Behin
 derungen in Österreich begegnen.\n\nZiel der Konferenz ist es, ein Verständ
 nis dafür zu fördern, wie Behinderungen gesellschaftlich, politisch und his
 torisch gerahmt sind, unter welchen Bedingungen die gängigen Vorstellungen 
 von Behinderung entstanden sind und wie diese Vorstellungen zu Barrieren we
 rden. So sollen ableistische Strukturen sichtbar gemacht, erkannt und infra
 ge gestellt werden. Die Konferenz soll außerdem der Vernetzung zwischen Wis
 senschaft, praxisorientierten Organisationen und politischen Vertreter:inne
 n dienen.\n\nDie Konferenz richtet sich an Menschen mit Behinderungen, an M
 enschen aus der Selbstvertretung, aus Politik, Wissenschaft, Praxis und Ziv
 ilgesellschaft sowie an alle, die sich mit Ableismus, Inklusion und Barrier
 efreiheit auseinandersetzen möchten. Kein Vorwissen notwendig. Studierende 
 sind ausdrücklich willkommen!\n\nProgrammübersicht\n\n09:30–10:00 UhrAnmeld
 ung\n\n10:00–10:15 UhrEröffnung\n\n10:15–11:45 Uhr | BIG-HSEinstiegsvortrag
 : „Was ist Ableismus?“Prof. Dr. Rebecca MaskosDer Vortrag setzt sich mit ge
 sellschaftlichen Vorstellungen von Behinderung auseinander und thematisiert
  Ableismus sowie die daraus resultierenden Diskriminierungen von Menschen m
 it Behinderungen. Im Fokus steht die Frage, warum Behinderung als politisch
 es Thema zu verstehen ist, wie ableistische Strukturen erkannt werden könne
 n und welche Ansätze es gibt, diesen entgegenzuwirken.\n\n11:45–12:00 UhrPa
 use\n\n12:00–13:30 UhrWorkshops am Vormittag (parallel)\n\nAbleismus währen
 d der NS-Zeit – und heute? | BIG-HSDott. Mag. Arjun Pfaffstaller Im Worksho
 p wird Anfangs ein grober Definitionsrahmen für den Begriff Ableismus gesch
 affen. Anschließend folgt eine Auseinandersetzung mit ableistischen Denkwei
 sen und Strukturen während der NS-Zeit. Hier wird ein Teil der NS-Propagand
 a, der NS-Gesetze und den Prozessen der NS-Euthanasie analysiert. Abschließ
 end werden dann einige Parallelen zwischen den Ableismus während der NS-Zei
 t und von heute betrachtet. Zusammengefasst gesagt, versucht dieser Worksho
 p ein grobes Gefühl aufzubauen, wie sich ableistische Denkmuster und Tenden
 zen von der NS-Zeit bis ins Heute halten konnten – auch wenn diese nicht me
 hr gleich sind bzw. nur noch als parallelen bezeichnet werden können. Mensc
 henrechte und Behinderung | HS 1Daniela RammelDieser Workshop gibt eine ver
 ständliche Einführung in die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Wir b
 eleuchten, warum eine menschenrechtliche Perspektive auf die Lebenssituatio
 n von Menschen mit Behinderungen entscheidend ist. Zudem werden besonders b
 etroffene Lebensbereiche wie Bildung, Arbeit, Gesundheit analysiert. Außerd
 em fragen wir uns welche Forderungen an die Politik gestellt werden müssen,
  um die menschenrechtliche Lage für Menschen mit Behinderungen zu verbesser
 n?\n\n13:30-14:30 UhrMittagspause\n\n14:30–16:00 UhrWorkshops am Nachmittag
  (parallel)\n\nArbeit ohne Barrieren – Stimmen von Selbstvertreter:innen | 
 BIG-HSRoland Übelbacher und Sabrina Froschauer geben Einblick in ihre Erfah
 rungen mit Arbeit. Sie erzählen über erlebte Barrieren und gute Strukturen 
 für Inklusive Arbeit. Mehrfachdiskriminierungen verstehen: Frauen mit Behin
 derungen stärken | HS 1Dr. Susanne Hamscha & Michaela Jochhybrid (Zoom-Link
 )Eine große Barriere für Inklusion in der Arbeitswelt stellen (unbewusste) 
 Vorannahmen gegenüber Behinderung dar. Wir werden uns daher mit diesen Vora
 nnahmen (Bias) auseinandersetzen und defizitorientierte Perspektiven auf Be
 hinderung hinterfragen. Gleichzeitig wollen wir Tipps und Werkzeuge mitgebe
 n, wie man mit Widerstand umgehen und ein potenzialorientiertes Verständnis
  von Behinderung fördern kann.\n\n16:00–16:15 UhrPause\n\n16:15–17:15 Uhr |
  BIG-HSPodiumsdiskussion„Was braucht es für echte Inklusion und Selbstbesti
 mmung?“Mag.a Manuela Lanzinger, Prof. Dr. Tobias Buchner und Judith Pühring
 erModeration: Moritz Keilholz\n\n17:15–17:30 UhrAbschluss (Ende des Program
 ms)\n\n17:30–18:30 UhrAusklang (Zeit für Austausch)\n\nEinstiegsvortrag, Wo
 rkshops und Podiumsdiskussion werden in Österreichische Gebärdensprache (ÖG
 S) gedolmetscht.\n\nWeitere Informationen\n\nDie Konferenz findet im Hauptg
 ebäude der Universität Wien (Universitätsring 1, 1010 Wien) in zwei nebenei
 nander liegenden Hörsälen (BIG-Hörsaal und Hörsaal 1) statt. \n\nWegbeschre
 ibung\n\nVon der U2 Schottentor kommend nimmt man den ersten Eingang („rech
 ter Seiteneingang“) ebenerdig durch den ersten Innenhof (Hof 2). Direkt nac
 h dem Innenhof befindet sich auf der linken Seite eine Tür. Diese kann mit 
 einer Taste automatisch geöffnet werden. Am Ende des Ganges muss man kurz n
 ach rechts, bevor man direkt wieder links abbiegt. Geradeaus kommt man zum 
 BIG-Hörsaal.\n\nDer Veranstaltungsort kann genauso von der anderen Seite („
 linker Seiteneingang“) durch Hof 1 erreicht werden. \n\nAm Veranstaltungsta
 g wird der Weg beschildert sein und klar erkenntliche Personen werden den W
 eg weisen. Sollte zusätzliche Unterstützung zur Auffindung des Veranstaltun
 gsorts benötigt werden, bitte dies gerne bei der Online-Anmeldung bekannt g
 eben.\n\nInformationen zum VeranstaltungsortDas Gebäude verfügt über ein ta
 ktiles Leitsystem.In beiden Veranstaltungsräumen befinden sich Induktionssc
 hleifen.Der Hauptraum ist der BIG-Hörsaal. Dieser muss beidseitig über 8 St
 ufen erreicht werden. An beiden Seiten befindet sich ein Treppenlift, welch
 er mit einem Euro-Key betätigt werden kann. Sollten die Stufen eine Barrier
 e darstellen und Sie nicht im Besitz eines Euro-Keys sein, bitten wir um Be
 kanntgabe bei der Anmeldung.Die Registrierung vor Ort befindet sich direkt 
 vor dem BIG-Hörsaal.\n\nDie Toiletten befinden sich gegenüber vom BIG-Hörsa
 al auf derselben Ebene. Die barrierearme Toilette befindet sich gegenüber d
 es BIG-Hörsaals. Sie verfügt derzeit nicht über eine automatische Türöffnun
 g. Uns ist bewusst, dass dies eine Einschränkung der selbstständigen Nutzba
 rkeit darstellt. Bei Bedarf steht vor Ort eine Ansprechperson zur Unterstüt
 zung bereit.\n\nZwei Workshops finden im Hörsaal 1 statt. Dieser befindet s
 ich auf der linken Seite, wenn man den BIG-Hörsaal verlässt, und ist über S
 tufen bzw. einen Treppenlift erreichbar.Weitere Informationen zu den Hörsäl
 en finden sich hier!
LOCATION:Universität Wien, Hauptgebäude
DTSTAMP:20260508T142856Z
DTSTART:20260509T073000Z
DTEND:20260509T163000Z
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