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SUMMARY:It's the injustice, stupid – Vom New Deal lernen
DESCRIPTION:Stephan Schulmeister (Wirtschaftsforscher), Ulrich Brand (Insti
 tut für Politikwissenschaften, Wien), Silvia Angelo (AK Wien) und Cristina 
 Asensi (ATTAC Spanien) im Gespräch mit Ulrike Herrmann (Wirtschaftsjournali
 stin TAZ) Immer wieder wird ein ökologisch inspirierter Keynesianismus als 
 Lösung der gegenwärtigen Krise vorgeschlagen, gleichsam ein Green New Deal.
  Dabei konzentrieren sich VerfechterInnen und KritikerInnen oftmals auf ein
 en Aspekt eines grünen Kapitalismus, nämlich die Schaffung neuer Märkte und
  neuer Arbeitsplätze durch Umwelttechnologien. Diese sollen ökologische Pro
 bleme lösen und Innovationen und Wirtschaftswachstum erzeugen. Übersehen wi
 rd dabei zumeist, dass der ökonomische Erfolg des US-amerikanische New Deal
  der 1930er Jahre wesentlich seinen Umverteilungsmaßnahmen verdankte. Die U
 mverteilung von oben nach unten durch Vermögens- und Einkommenssteuern und 
 regionale Umverteilung war nur durch die Stärkung der zentralstaatlichen In
 stitutionen der Vereinigten Staaten von Amerika möglich. Beides schuf die V
 oraussetzungen für ein erfolgreiches Nachkriegsmodell, das auf Inklusion, s
 ozialen Zusammenhalt und Vollbeschäftigung beruhte. Daraus abgeleitet stell
 t sich die Frage, ob ein „Green and Social New Deal“ als Einstiegsprojekt f
 ür eine ökosoziale Transformation in Europa geeignet ist. Welche politische
 n und institutionellen Voraussetzungen müssten dafür wie und von wem gescha
 ffen werden Im Rahmen der Veranstaltungsreihe\n\nDie Zukunft Europas: Kursw
 echsel für ein gutes Leben?\n\nNach fünf Jahren „muddling through“ ist das 
 Scheitern der europäischen Krisenlösungsstrategie, die vorrangig auf Auster
 ität, Arbeitsmarktflexibilisierung, Exportorientierung und Umverteilung nac
 h oben setzt, offensichtlich: Staatsschulden und Arbeitslosigkeit sind höhe
 r als je zuvor. Gleichzeitig verbleiben drängende Umweltprobleme, wie der K
 limawandel oder die Ressourcenübernutzung, nach wie vor ungelöst. Weniger k
 lar ist jedoch der Weg zu geeigneten Alternativen: Ist bloß grünes Wirtscha
 ftswachstum notwendig, um die derzeitigen Probleme zu lösen? Oder ist eine 
 radikale Wende hin zu einem sozialen und nachhaltigen Wohlstandsmodell ohne
  Wachstumsfetisch gefragt? Die Veranstaltungsreihe zur Zukunft Europas widm
 et sich diesen zentralen Fragen und versucht, unterschiedliche Alternativst
 rategien nicht nur kritisch zu würdigen, sondern auch Gemeinsamkeiten zu id
 entifizieren, die zu einer zukunftsfähigen europäischen Politik beitragen.
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