Springe zur "Navigation" Springe zum "Inhalt" Springe zum "Footer" Springe zur "Startseite"
Dienstag, 13. Juni 2017, 19:30 - 21:30

Jenseits des Patriarchats: Das feministische Gesicht des Islam

Vortrag und Diskussion mit Seyran Ates mit einem Kommentar von Sibylle Hamann

Seyran Ates ist gläubige Muslima mit kurdisch-türkischen Wurzeln. Sie lehnt jeglichen Fundamentalismus ab und will einen offiziellen Ort für die Muslime schaffen, denen die „normalen“ Predigten zu konservativ sind. Deswegen hat sie gemeinsam mit Mitstreitern eine liberale Moschee in Berlin  gegründet. Eine Moschee, in der Sunniten, Schiiten und Aleviten zusammen beten. In der Frauen Kopftuch tragen können – oder auch nicht. Und in der Imaminnen predigen – Imame natürlich auch. Sie möchte langfristig sogar selbst Imamin werden und Freitagspredigten halten. Ihr Projekt ist wegweisend für Deutschland. Am 16. Juni soll es in der neuen Moschee in Berlin das erste Freitagsgebet geben. Die Freitagspredigt wird die jeminitisch-schweizerische Politologin Elham Manea halten. Frauen und Männer sollen gemeinsam beten. Danach wird es ein gemeinsames Fastenbrechen geben – denn das erste Freitagsgebet fällt in den Ramadan, den Fastenmonat. Am selben Tag wird Ate?‘ Buch über den Weg zur liberalen Moschee und ihre eigene Ausbildung zur Imamin erscheinen: „Selam, Frau Imamin“. Bei uns ist Seyran Ates vor allem als Vorkämpferin für  Selbstbestimmungsrechte von Frauen bekannt. In ihrem Vortrag wird sie auch davon berichten, wo sie die Chancen sieht den Islam „von innen heraus“ zur reformieren. Nach ihrem Vortrag ist Sybille Hamann zu einem Kommentar eingeladen. Eine Anmeldung ist erforderlich: buero(at)gbw.at

Wo und wann?
Di. 13.06. 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr
Termin herunterladen (iCal)