Stadtspaziergang: Der Tod und Wien
„Der Tod, das muss ein Wiener sein“, sang Georg Kreisler. „Die schöne Leich“ ist ein aufwändiges und teures Begräbnis, und wer „den Holzpyjama auziagt“, die „Potschn ausstreckt“ oder den „71er nimmt“, ist bereits unterwegs zum Zentralfriedhof. Ja, Wien und das Makabre haben seit jeher ein ganz besonderes Verhältnis – und das übt bis heute eine besondere Faszination aus. Mit unserem nächsten Stadtspaziergang nähern wir uns dieser Faszination vorsichtig an.
Wir sehen uns den zweitgrößten Friedhof Europas an: den Wiener Zentralfriedhof. 1874 eröffnet, bietet er auf einer Fläche von fast zweieinhalb Quadratkilometern drei Millionen Verstorbenen die letzte Ruhestätte. Ein Mitarbeiter der Friedhöfe Wien wird unser Guide sein und Hintergründe zur Entstehung, Organisation und Arbeitswelt erzählen, angereichert mit unterhaltsamen Geschichten über bekannte Persönlichkeiten. Bringt eure Fragen mit.

1110 Wien