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JUGEND:Werkstätten

Zu unseren JUGEND:Werkstätten laden wir alle Interessierten unter 35 ein. Im Rahmen der offenen, monatlichen Treffen in der GBW Wien werden in entspannter Atmosphäre aktuelle Themen gemeinsam diskutiert, und auf Basis unserer Gedanken inspirierende Beiträge und Videos für Social Media gestaltet.
Keine Anmeldung erforderlich … open house :). Für Mittagessen ist gesorgt.
Die Workshops werden von Clara Schmidt und Bernado Novy (Vorstandsmitglieder der GBW Wien) betreut und moderiert.

 


JUGEND:Werkstatt I „Soll der 8. Mai ein Feiertag werden?“

Donnerstag 09. Mai 2024, 10:00 - 15:00
 

Das diskutieren wir bei unserer ersten JUGEND:Werkstatt!
Denn der 8. Mai markiert jährlich den Tag der bedingungslosen Kapitulation des NS-Regimes. Doch was hat die Frage nach dem 8. Mai als Feiertag mit der Erinnerungskultur Österreichs zu tun? Und warum ist das Gedenken heute vielleicht noch wichtiger denn je?
Diese Themen bewegten junge Menschen. Und deswegen ist es wichtig, eure Perspektive einzubringen und gemeinsam mit uns zu reflektieren. Denn unsere Geschichte ist wichtig für unsere Zukunft; die wir gemeinsam mit euch gestalten wollen.

 

JUGEND:Werkstatt II „Nach der EU-Wahl: Was nun, was tun?“

Samstag 15. Juni 2024, 10:00 - 15:00
 


Bei der ersten JUGEND:Werkstatt ging es um unsere Geschichte und wie sie die Gegenwart prägt. Es ging um Erinnerungskultur und Gedenkarbeit; und den Stellenwert, die sie in Österreich haben und haben sollten. Sensibilisiert und kritisch geht es weiter.
Mit viel Energie und spannenden Fragen und Themen starten wir in die zweite Runde. Diesmal geht es über die Gegenwart hinaus, denn wir blicken in Richtung Zukunft: und denken über die Entwicklungsperspektiven Europas nach.
„Nach der EU-Wahl: Was nun, was tun?“
Am 15.06 wird die EU-Wahl vom 9. Juni fast eine Woche zurückliegen, und wohl für viel Diskussion sorgen. Deswegen wollen auch wir uns zusammensetzen, um die Wahlergebnisse zu reflektieren und über mögliche Konsequenzen nachzudenken.
•    Wie haben die Parteien abgeschnitten?
•    Was passiert nun?
•    Und vor allem: was bedeuten die Wahlergebnisse und neuen politischen Verhältnisse für junge Menschen in Europa?
Wir sind überzeugt, dass insbesondere junge Menschen Raum für Austausch und gemeinsamer Ideenfindung brauchen. Und die Gesellschaft hiervon profitiert. Deswegen laden wir junge und engagierte Menschen ein, ihre Perspektive einzubringen und gemeinsam mit uns zu reflektieren. Denn Europas Zukunft geht uns alle an.

 

JUGEND:Veranstaltungen

Unsere JUGEND:Reihe bietet unterscheidliche JUGEND:Veranstaltungen, die sich verschiedlichen Schwerpunktthemen widmen. Wir freuen uns über das Kommen vieler junger Menschen; und heißen darüber hinaus auch alle herzlich Willkommen, die sich für dieses junge Format begeistern!

 

1. Termin: 21.6.2024, 19:00-21:00, Blumenfabrik, Neustiftgasse 26, 7.Bezirk.

Kritik am Antisemitismus im Kontext des Gazakrieges: Tel Aviv, Rafah, Teheran.

Ziel dieser Veranstaltung ist es, eine tiefgreifende Analyse des Antisemitismus anzuregen und rezente Entwicklungen einzuordnen. Hierzu bieten wir Impulsvorträge und laden zu einer gemeinsamen und respektvollen Diskussion ein.

Seit dem Massaker der Hamas vom 7. Oktober und der gewaltvollen Situation in Israel und Gaza haben sich auch die Diskurse verschärft. Unter dem Deckmantel der vermeintlichen israelischen Staatskritik formieren sich auch linke Bewegungen, die zuweilen antisemitische Argumentationen bedienen. Zudem beobachten wir konservative und rechte Akteure, die eine Kritik des Antisemitismus und des Islamismus mit rassistischen Agenden verbinden. Diese menschenverachtenden Entwicklungen müssen gestoppt werden. Es braucht eine konstruktive – auch linke – Kritik, die antisemitischen Terror weder ignoriert noch relativiert.

Mit Blick auf den Antisemitismus des Regimes, das im Iran seit 1979 an der Macht ist, werden Judenfeindschaft, die Leugnung und Relativierung des Holocaust und Vernichtungsdrohungen gegenüber Israel thematisiert; und gefragt, welche Rolle diese Positionierungen für das Agieren des Irans im Nahen Ostens und dessen Aufrüstungsbestrebungen spielen.

Wir diskutieren mit euch folgende Fragen:

  •     Was ist das Verhältnis des iranischen Regimes zum Antisemitismus?
  •     Wieso ist die Staatsgründung so wichtig für das jüdische Überleben?
  •     Wieso ist der Antisemitismus in Teilen der Linken „salonfähig“?
  •     Wie kann sich eine progressive Linke zum Krieg in Gaza verhalten?

Wir freuen uns auf einen respektvollen Austausch!

 

Referent:innen

David Haunschmid (Doktorand Philosophie, Universität Potsdam)

Siroos Mirzaei (Ärzt*innen für Menschenrechte im Iran)

Isolde Vogel (Antisemitismusforscherin)

Moderation: Clara Schmidt (GBW Wien)